Möhnesee - Newsroom
Kyrillpfad

Kyrillpfad ist ein guter Wandertipp für Naturliebhaber

Wild, ursprünglich und wunderbar natürlich ist der Kyrillwald bei Neuhaus. Ein wunderbares Stück ursprüngliche Natur, hervorgegangen aus einer Naturkatastrophe, die mehr als acht Jahre zurückliegt, den Menschen, die sie erlebt haben, aber in bleibender Erinnerung ist.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 fegte der Orkan “Kyrill” über das Sauerland und richtete insbesondere in den Fichtenwäldern große Verwüstungen an, auch in dem Waldgebiet nahe Neuhaus. Das Forstamt hatte kurz zuvor bereits einen Teil der Fichten gefällt und beschlossen, die viereinhalb Hektar große Fläche der Natur zurück zu geben. Ohne forstwirtschaftliches Zutun, sollten dort Pflanzen und Tiere gedeihen, allein nach den Regeln der Natur. Und die drängt nach und nach die Fichten zurück.

Die Ziele der Forstbehörde beschleunigte der Orkan Kyrill mit ungeahntem Tempo. Im Naturschutzgebiet Arnsberger Wald, in der Aue des Baches Heve stehen kaum noch Fichten. Die wenigen, die vor neun Jahren noch standen, knickten die Böen mit enormer Kraft ab. Die Stämme ragen heute noch wie bizarre Mahnmale aus dem Boden. Viele Wurzelteller ragen in die Höhe, in den aufgerissenen Mulden sind in der nassen Aue kleine Feuchtbiotope entstanden. Im Frühjahr laichen dort Grasfrösche, auf den Spitzen der Wurzelteller singen Zaunkönige, und auch das Lied des Baupiepers ist zu hören.

Schwarz-Erlen und Birken erobern sich die Fläche zurück. Der renaturierte Bachlauf der Heve schlängelt sich durch den Kyrillwald und bietet Forellen und einer reichhaltige Insektenwelt einen natürlichen Lebensraum. Ein Wanderweg durchzieht das Gelände und führt Naturliebhaber das lebendige, kleine Paradies vor Augen. Nicht nur von der nahe gelegenen Sauerland Waldroute ist der Kyrillwald ein lohnenswerter Abstecher.

Text zur Pressemappe hinzufügen
Fantasiebilder, leuchtend bunte Fliesen und eine wunderbare Unterwasserwelt
Kommen, schauen und staunen
Datenschutz · Impressum · Kontakt · Copyright © 2015 by Newsroom Möhnesee