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Im Herbst gute Chancen auf einen großen Fang aus dem „Westfälischen Meer“

Die Wälder färben sich bunt, die Natur bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Im Herbst kehrt Ruhe ein am Möhnesee. Wenn die Sonnenanbeter und Wassersportler verschwunden sind, dann kommt die Zeit der Angler. Kenner wissen: Jetzt beißen Hechte, Barsche und Zander besonders gut. Und das „Westfälische Meer“ ist ein wunderbares Angelrevier – auch bei kühleren Temperaturen oder Regen.

Angler sind Individualisten, Naturgenießer, die gern abseits der gewohnten Wege gehen, sich dort aufhalten, wo die meisten Touristen nicht hinkommen. Sie stehen früh auf, genießen die Stille und den Wandel der Jahreszeiten.

Der Hebst gilt als beste Jahreszeit, um große Fische zu fangen. Mit der Lufttemperatur fällt auch die Wassertemperatur. Für die Fische ist das ein sicheres Zeichen, sich Energiereserven für den Winter anzufressen. Besonders „beißfreudig“ – so nennt das der Angler – sind sie noch bis Ende Oktober. Insbesondere gilt das für Raubfische, die im Möhnesee besonders zahlreich sind.

Überhaupt ist die flächenmäßig größte Talsperre im Sauerland ein fischreiches Gewässer: Angler reisen teils von weit her an, um einen großen Fang zu machen. Verantwortlich für den üppigen Fischbestand ist der Ruhrverband, genauer gesagt, Markus Kühlmann. Der Leiter der Fischwirtschaft betreibt im Auftrag des Verbandes professionelle Bestandspflege. Er arbeitet nach fischereibiologischen und gewässerökologischen Grundsätzen. Aus eigener Zucht setzt der Ruhrverband jährlich große Mengen an Jungfischen von Hecht, Zander, Seeforelle und Renke frei.

Seine Aufgabe sieht Kühlmann in der Kontrolle und nachhaltigen Regulierung der Artenvielfalt im See, ähnlich der eines Försters im Wald. „Fische spielen für die Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Sie sind Bestandteil einer funktionierenden Nahrungskette vom kleinsten Wasserlebewesen bis zu Vögeln, Raubfischen – oder dem Menschen.“

Darum ist eine naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung, auch ganz im Sinne der Angler. Die Qualität von selbst gefangenem Fisch ist mit keinem gekauften zu vergleichen. Gesund, frisch und lecker, so schätzt es der Kenner.

Ein Tipp vom Fachmann: Hecht und Flussbarsch lassen sich am Möhnesee besonders gut fangen. Der Lebensraum ist besonders geeignet für diese Arten. Die Beißzeit ist im Herbst etwas später als im Sommer von 6 bis etwa 20 Uhr, mit abnehmender Temperatur in den kalten Monaten verlagert sich sie sich zunehmend in den Mittag oder die Nachmittagsstunden.

Ob Sonne oder Regen, das spielt keine große Rolle, Hauptsache das Wetter ist konstant. Wetterumschwünge mögen die Fische nicht so gern. „Bei Regen beißen sie fast noch etwas besser, dann ist das Wasser trüber und die Fische aktiver“ weiß der diplomierte Fischwirt. Auch für Angler gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.

Am Möhnesee hat sich ein gutes Rundumangebot für Angler entwickelt. Nicht nur Angeln vom Ufer aus, auch Bootsangeln und Fliegenfischen ist möglich. Bootsverleih, Unterkünfte in alle Kategorien rund um den See sind vorhanden. Einheimische kennen ihre Hot-Spots. Wer neu ist, setzt auf die professionelle Begleitung durch Angelguides. Und auch Angelgeschäfte geben gern wertvolle Tipps.

Wer angeln möchte und noch keinen Fischereischein besitzt, muss die Fischereiprüfung ablegen. Zudem ist eine Angellizenz für den Möhnesee erforderlich. Die Preise, ab 8 Euro für eine Tageskarte, sind im bundesweiten Vergleich günstig, bieten dafür aber viel. Der Ruhrverband gibt nur so viele Lizenzen aus, wie der See an Fisch produziert. Die Nachfrage ist groß, aber es gibt noch Potenzial.

Die Angelkarten sind unter anderem in den Angelgeschäften vor Ort erhältlich. Ab Anfang Oktober können Interessierte sie auch online kaufen. Der Shop sowie viele nützliche Infos rund ums Angeln gibt es unter www.angeln-im-sauerland.de. Die Tourist-Information Möhnesee hält zudem eine sechsseitige Informationsbroschüre bereit.

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